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Bibel - die Kunst ihrer Übersetzung

Dieses Thema im Forum "Religion, Glaube, Spirituelles" wurde erstellt von Anthros, 1. Mai 2020.

  1. Frischling

    Frischling Well-Known Member

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    Das AT wurde von Zwingli 1531 übersetzt, bevor es 1534 von Luther übersetzt wurde. Wenn also Luther das AT nicht übersetzt hätte, hätten wir nach der „Wahrheit“ in der von Zwingli übersetzten Züricher Bibel suchen müssen – und wären ihr nach meiner Meinung auch in dieser Bibel nicht näher gekommen.

    In der Bibel stehen Vorstellung von Gott und der Welt aus Zeiten, da Menschen noch mit Feuerstein und Zunder ihr Feuer entzündet haben. Die Wahrheit über eine Macht, die aus dem Nichts heraus Himmel und Erden erschaffen haben soll, also nach heutigem Wissen ein Universum mit über 100 Milliarden Galaxien, steht aber nach meiner Meinung definitiv nicht im christlichen Buch der Widersprüche und Universalausreden, auch wenn Menschen wie Bernies Sage das glauben ;-)
     
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  2. Ellemaus

    Ellemaus Well-Known Member

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    22.218
    Ich und privat jemand diskutieren gerade über Maria und Jesus AT.
    Ich meinte hier im Thread alleine die Unterschiedlichkeit über Maria ( Juden, Islam, Christentum AT/NT)
    Alleine daran erkennt man als Laie (Atheist), hier wurde der UrSprung kunstvoll vermischt/ verwischt.
    Am Anfang war eine Frau Miriam, laut AT!
     
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  3. Frischling

    Frischling Well-Known Member

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    Aus der Bibel kenne ich auf Anhieb keine Verknüpfung der Schwester Aarons mit der vorgeblichen Gottesmutter Maria. Aber im Stammbaum Jesus ist laut Luk. 3, 23 – 38 an 29. Stelle auch ein Jesus angeführt. Doch dieses Stammbaum geht eh über den Nicht-Vater Josef und ist somit wie die ganze Bibel so glaubhaft, wie Blindgläubige es eben glauben wollen ;-)

    Im Koran aber steht in 19:27-28:

    "Dann brachte sie ihn auf dem Arm zu den Ihren. Sie sagten: ""O Maria, du hast etwas Unerhörtes getan.“ "O Schwester Aarons, dein Vater war kein Bösewicht, und deine Mutter war keine Hure."""
     
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  4. FreniIshtar

    FreniIshtar Well-Known Member

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    Woher nimmst Du jetzt diese, Deine Aussage, bitte?

    *Um etwas Göttlichem sehr nahe zu kommen, muss derjenige sich in Gedanken tief versenken können, sich also weit weg vom JETZT denken können*
    -hier um 16:31Uhr-
     
  5. Bernies Sage

    Bernies Sage Well-Known Member

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    Zwischen Erde und Himmel und doch bodenständig
    Hi,hi, ich bin immer wieder entzückt - hier dank einer "Herzerfrischlingskur" - zu erfahren, was "Menschen wie Bernies Sage" glauben! ;)

    Wo es Ausreden gibt, muss es auch Einreden geben. :D Ganz universell und in einer *Universalistigkeit* dazu. So ist das Leben. (Motto: Listen to list ) :)

    Wer glaubt, die Bibel sei selbstwiderspruchsfrei erklärbar, sobald der Mensch aus seiner Kreisschlussargumentation auszubrechen vermag, der kommt vom Regen in die Traufe und vom Segen in in die Taufe....:)

    Die Wurzeln für ein christliches Buch und ihre Deutungen reichen weit über unseren bescheidenen Vorstellungsraum der letzten 2.000 Jahre hinaus.

    Damals gab es viele religiöse Sekten und Geheimbünde, wie zum Beispiel die Qumraner und ihre Schriftrollen, deren Nachkommen - und das soll vorkommen - sich noch heute zeitgeistig an der Börse mit modernen Cumcum-Geschäften zum Leidwesen (oder etwa auch Leitwesen?) der Finanzämter trollen. :D
     
  6. Ellemaus

    Ellemaus Well-Known Member

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    Miriam im Judentum reicht ;)
     
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  7. Ellemaus

    Ellemaus Well-Known Member

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    Hi hi der Kreis schließt sich von selbst und die Logik siegt und Dummheit fliegt raus, weiß jetzt die kluge Maus. :D

    Der Glaube im Monotheismus begann mit Muttern!:cool:
     
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  8. Frischling

    Frischling Well-Known Member

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    1.712
    Sorry, Du hast Recht. Ich hätte besser LichtderWelt schreiben sollen, denn von dem, was Bernies Sage schreibt, verstehe ich oft den Sinn nicht - falls einer vorhanden ist.

    Was Du jetzt von ihm zitiert hast, habe ich beim Lesen in Verbindung gebracht mit einer anderen Aussage von ihm:

    "Gott ist eine Zeitform der Vergangenheit, welche die erste Zukunft in der Gegenwart beschreibt, die der Beeinflussung durch das Menschsein offensteht.“

    Ich gestehe, dass ich mit solchen Aussagen nichts anfangen kann und deshalb gehe ich auf Beiträge von ihm kaum noch ein.
     
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  9. Anthros

    Anthros Active Member

    Registriert seit:
    24. April 2020
    Beiträge:
    125
    Ist auch nicht immer so leicht und auch die angesprochene Aussage, die ich einmal als Ausgangslage nehme:

    Ein Göttliches soll dieser Ansicht nach zeitlich nicht in der Gegenwart zu finden sein, dafür schließt sie ein Davor und Danach nicht aus.
    Einen relevanten Grund, die Gegenwart auszuschließen, sehe ich nicht. Vielmehr betrachte ich sie mit gleichem Recht als dazugehörig. Aber hat das was mit der Übersetzungskunst der Bibel zu tun? "Übersetzung" wird für gewöhnlich in Form einer lexikalischen 1:1 Übersetzung verstanden, was kann überall Streitpunkte ergibt.

    Soll es denn darum gehen, etwas zu erfinden, was keine Streitpunkte ergibt? Seien wir doch einmal beweglicher und fangen bei dem Begriff "Übersetzung" an. Nicht ihn bloß in einem möglichst exakten 1:1 Verfahren sehen, das ja seine Wichtigkeit hat, sondern in ihnen eine seelisch-geistige Sprache sehen, ohne in Fantasmen abzudriften, sondern mit einem klaren Denken, wie das der 1:1 Übersetzung, die dafür als Vorbild genommen werden kann.

    Dann kann es sein, dass die Betrachtung der Zeit mit den biblischen Inhalten einen verbindenden Transfer einnimmt, als steif zu meinen: Das steht aber nicht in der Bibel!

    Dann kann ein Verständnis des Biblischen als ein wachsendes gesehen werden, statt sich in Fatalismen zu verirren und schier ewiglich zu streiten.
     
  10. ichbinderichwar

    ichbinderichwar Well-Known Member

    Registriert seit:
    2. September 2012
    Beiträge:
    32.536
    Keiner fragt die Zeitform,...:blume2:
    Deswegen nicht mein Problem:blume2:
     

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